| Dr. habil. Heiko Prange-Gstöhl | ||||
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Wissenschaftliche Expertise
- Europäische Integration, Erweiterung & Europäische Nachbarschaftspolitik - Globalisierung und Governance - Innovationsforschung - Forschungs-, Technologie-, Innovations- und Energiepolitik Projekte 2008-2010, Herausgeber des Buches "International Science and Technology Cooperation in a Globalized World: The External Dimension of the European Research Area" (Edward Elgar Publishing). The focus of this book, which comprises contributions from both academics and policy-makers, is to deepen the analysis of the external dimension of the European Research Area (ERA). It is unique doing so by arguing that in a globalized knowledge-economy the European Union (EU) needs a new approach to its international S&T policies by, first, focusing on better coherence of S&T policies across the different tiers of government, and, second, by demonstrating leadership in tackling major global challenges. The need for an enhanced external dimension of the ERA was recognized in the Commission’s Green Paper 'The European Research Area: New perspectives' of April 2007. The Green Paper acknowledged that the ERA has to develop deep relations to the outside world as it cannot act as a 'self-sufficient entity' for reasons of inter alia growing internationalization of science, research, development and technology, new global S&T players, and an increased need to tackle global challenges. The Green Paper addressed two key questions when it comes to international S&T cooperation: 'how to coordinate best international S&T policies of the Member States and the Commission' and 'how best address global challenges through international S&T cooperation'. First answers to both of these questions were given in the European Commission's Communication on 'A Strategic European Framework for International Science and Technology Cooperation' in September 2008 and in the Conclusions of the Competitiveness Council of December 2008 on a 'European Partnership for International Scientific and Technological Cooperation'. The chapters in this book will provide theoretical insights and practical options on how to equip the ERA with policies and instruments to successfully 'go global', and on how to implement policy measures for international science and technology cooperation effectively and efficiently. The authors base their analysis on sound empirics and take particularly the multi-level character of S&T policies in Europe into account.
2004-2006, "’Smoothing’ Eastern Enlargements: Independent Regulatory Agencies and Non-Hierarchical Steering", im Rahmen des Integrierten Projekts "New Modes of Governance" (koordiniert durch das EUI, Florenz), finanziert durch die Europäische Kommission im Sechsten Forschungsrahmenprogramm. DAS PROJEKT WURDE VON DR. CHARALAMPOS KOUTALAKIS (ARBEITSSTELLE EUROPÄISCHE INTEGRATION, FREIE UNIVERSITÄT BERLIN/UNIVERSITÄT ATHEN) DURCHGEFÜHRT Publikationen:
1999-2004, "Wege zum Innovationsstaat: Der Wandel der Forschungs- und Technologiepolitiken in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz im Globalisierungszeitalter" (Habilitationsschrift, Technische Universität München). Die Globalisierungsforschung der 1990er Jahre hat die Konvergenz nationaler Politiken in der Regel als Folge von Globalisierung dargestellt. Die Habilitationsschrift hingegen untersucht anhand eines Vergleichs von vier Länderstudien (Deutschland, Niederlande, Schweden, Schweiz), warum der Wandel staatlicher Forschungs- und Technologiepolitiken selbst unter Globalisierungsbedingungen nach wie vor variiert. Sie zeigt, dass das Ausmaß der wirtschaftlichen Globalisierung weitaus weniger für Politikwandel verantwortlich ist als der länderspezifische Institutionalisierungsgrad des Politikfeldes. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Globalisierung eine untergeordnete Rolle für den Wandel nationaler Politiken spielt, wenn gleichzeitig eine Veränderung der nationalen oder europäischen Strukturen oder Entscheidungsprozesse stattfindet. Publikation:
Heiko Prange: Wege zum Innovationsstaat: Globalisierung und der Wandel nationaler Forschungs- und Technologiepolitiken, Baden-Baden 2006, Nomos-Verlagsgesellschaft, ISBN 3-8329-2259-8.
2001-2004, "Innovationsraum Europa: Institutionelle Ausdifferenzierung und Koordinierung im Mehrebenensystem", in Kooperation mit Dr. Robert Kaiser, an der Technischen Universität München. Das Forschungsprojekt zielt auf die Darstellung und Erklärung des parallelen Prozesses der funktionalen und territorialen Ausdifferenzierung nationaler Innovationssysteme in Europa und die Analyse der Implikationen dieser Prozesse für Innovationspolitiken in Europa vor dem Hintergrund, die EU zur "wettbewerbsfähigsten Region der Welt" zu machen. Die analytische Grundlage des Vorhabens bilden einerseits das Konzept des Nationalen Innovationssystems (Lundvall, Nelson, Freeman) sowie andererseits Theorien über neue Formen des Regierens in Mehrebenensystemen (Grande, Hooghe, Kohler-Koch, Marks). Publikationen (alle zusammen mit Robert Kaiser):
1999-2003, Sonderforschungsbereich 536 "Reflexive Modernisierung" (Sprecher: Prof. Dr. Edgar Grande; Sprecher bis 2005: Prof. Dr. Ulrich Beck, LMU München), Projekt C4 "Globalisierung und die Zukunft des Nationalstaats (Phase 1)", Technische Universität München, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft (Leitung: Prof. Dr. Edgar Grande; Mitarbeiter: Dr. Nicolai Dose, Volker Fürst M.A., Dr. Heiko Prange, Dr. Dieter Wolf). Das Projekt hat sich mit den Auswirkungen der Globalisierung der Wirtschaft auf die autonome Handlungsfähigkeit und die institutionelle Architektur des modernen Nationalstaates beschäftigt. Es war von der Annahme geleitet, dass in den modernen Industriegesellschaften derzeit ein Strukturbruch in der Organisation politischer Herrschaft stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Strukturbruchs steht der Nationalstaat. Die Herausforderung besteht darin, zu verallgemeinerbaren Aussagen über die Auswirkungen der Globalisierung der Ökonomie auf die zentralen Aufgabenbereiche des modernen Staates und auf die Möglichkeiten und Bedingungen der Aufgabenerfüllung zu kommen. Dabei mussten zwei Problemdimensionen berücksichtigt werden. Zum einen war zu untersuchen, wie sich in Folge der Globalisierung das Verhältnis von Wirtschaft und Politik und die Handlungs- und Problemlösungsfähigkeit des Staates verändert haben; und zum anderen musste untersucht werden, wie sich die territoriale Organisation der Politik (Akteure und Strukturen) ändert und welche Rolle der Nationalstaat in den neu entstehenden Formen des komplexen Regierens mit ihrer institutionell ausdifferenzierten Mehrebenenarchitektur (Supranationale Ebene - EU-Ebene - nationale Ebene - regionale Ebene) spielt (territoriale Problemdimension). Antworten sollten mit Hilfe einer systematischen international (Deutschland, Schweden, die Niederlande sowie die Schweiz) und intersektoral (Steuerpolitik, Umweltpolitik und Forschungs- und Technologiepolitik) vergleichenden Untersuchung gefunden werden.
1997-1999,"Wirtschaftliche Auswirkungen regionaler Integration am Beispiel des Europäischen Wirtschaftsraums", Liechtenstein-Institut. Der Beitritt des Fürstentums Liechtenstein zum Europäischen Wirtschaftsraum am 1. Mai 1995 hat ebenso viele Befürchtungen wie Hoffnungen ausgelöst. Gegenstand dieser Arbeit ist der Versuch, die wirtschaftlichen Auswirkungen der EWR-Mitgliedschaft für Liechtenstein greifbar zu machen, die Bedeutung wirtschaftlicher Integration für Kleinstaaten zu verdeutlichen und zukünftigen Handlungsbedarf für Liechtenstein aufzudecken. Die sich in diesem Zusammenhang ergebenden Fragen sind durchaus facettenreich, da Liechtenstein zwar ein Kleinstaat ist, aber dennoch eine sehr diversifizierte Wirtschaftsstruktur aufweist. Damit bildet das Fürstentum einen Kontrast zu anderen europäischen Kleinstaaten und autonomen Territorien, wie etwa San Marino, Andorra, Gibraltar, Jersey, etc. Diese Studie verfolgt insbesondere zwei Ziele: Erstens war nach vier Jahren EWR-Mitgliedschaft die Nachfrage nach einem umfassenden Überblick über die wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Integrationsschrittes gross. Zweitens soll diese Studie Grundlage für die kontinuierliche Analyse des liechtensteinischen Integrationsweges bieten. Die Verfolgung dieser Ziele ist Grund genug dafür, dass die Untersuchung empiriegeleitet ist, auch wenn sie nicht gänzlich ohne theoretisches Gerüst auskommt. Publikationen:
Publikation: Heiko Prange: Die Ostintegrationspolitik der Europäischen Union, Marburg 1997, Tectum-Verlag, ISBN 3-89608-813-0. |
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